Ich durfte etwas fühlend – lernen, was ich bisher dachte schon zu tun. Ich durft lernen mir selbst zu vertrauen.

Oft denken wir nur etwas ‚verstanden‘ zu haben, dass Leben und dessen Erleben, spiegeln uns jedoch immer wieder etwas anderes…wenn wir es erkennen und hinsehen!

Am Samstag durfte ich meinen ersten Workshop zum Thema Selbstheilung geben und wurde vorher von der geistigen Welt noch einmal ordentlich auf die Probe gestellt in Punkto Vertrauen in mich selbst. Ganz ehrlich – ich wäre fast durchgefallen.

Erst jetzt, einen Tag später, nachdem alle Stühle aus meinen Räumen wieder aufgeräumt sind und  die letzte Teetasse wieder im Schrank steht, fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Erst jetzt‚ verstehe‘ ich was passiert ist. 

Einen Tag vor Beginn des Workshops, hat mein Körper mal kurz den Stecker gezogen und mich mit Schüttelfrost und Fieber umgehauen. Da ich jedoch erst zwei Wochen vorher mit einer Grippe flach lag, wusste ich, so etwas kann es nicht sein. Was habe ich also gemacht, ich habe mich die ganze Zeit gefragt was hier los ist und warum das Ganze passiert. Meine Kinder und auch Uli waren jedoch ganz entspannt und haben mich immer wieder darin bestärkt, das alles gut ist und ich morgen zum Kurs wieder fit bin. Immer wieder versuchte ich meine Geistführer um Rat zu fragen und atmete und atmete und bekam nur immer wieder die Antwort: ‚VERTRAUE‘!

Ganz ehrlich…ich hätte meinen Geistführern am liebsten den Mittelfinger gezeigt. Schließlich habe ich die Worte der geistigen Welt beim Schreiben des Workbooks durch mich fließen gelassen, mit dem Auftrag, den Menschen all die Informationen weiterzugeben, mit denen sie immer mehr in ihre eigene Selbstermächtigung kommen können und jetzt werd ich plötzlich so umgehauen?! Mein Kopf konnte und wollte das nicht verstehen. Da war so eine große Angst in mir, alles absagen zu müssen.

Eine Energiebehandlung von Uli, viel Wasser, eine gekochte Kartoffel, frische Luft und eine heiße Dusche später war alles weg und mir ging es wieder gut. Wie Stecker raus und paar Stunden später wieder rein.  Fast nicht zu glauben, ich weiß. Meinen geplanten Kurs konnte ich halten und mir ging es wirklich richtig gut. Ich sags dir, der Ritt bis dahin war jedoch wild.

Weshalb schreibe ich das alles auf und erzähle es dir? Aus mehreren Gründen. 

Erstens, dürfen wir alle lernen, uns voller Vertrauen ans Leben hinzugeben, ohne mit unserem Geist dagegen zu arbeiten (Was wir zugegeben alle sehr gut können). Mein lieber Freund Boris hat mir einmal erzählt, es ist ungefähr so, als ob wir unserer Seele, die am Steuer unseres Autos ‚Leben‘ sitzt, ständig ins Lenkrad greifen und behaupten, den Weg besser zu kennen als sie. Kann nur schief gehen oder? Diese Lektion wurde bei mir noch einmal ordentlich geprüft. Und glaub mir…ich wollte oft ins Lenkrad greifen am Freitag. Bis ich zu schwach dafür war, dann hab ich damit aufgehört, die Augen geschlossen und mir, meinem Körper und dem großen Ganzen vertraut.

Zweitens, durfte ich mal wieder am eigenen Leib fühlen, dass mein Körper ne Maschine ist. Eine, die ganz genau weiß, was sie zu tun hat. Was für ein Wunder-Zell-Haufen. Und weißt du was? Du hast auch so ein Wunderfahrwerk, welches so viel mehr kann als du denkst. Was sagst du zu einem kleinen Kind, was sich nicht getraut, dass Klettergerüst hochzuklettern? Sagt du: ‚Lass es lieber, du kannst es eh nicht‘! oder lächelst du dieses Kind an und sprichst ihm ermutigende Worte zu, dass es an sich glauben soll und das es das kann!? Wie denkst du über deinen Körper? Wie sprichst du mit ihm? Glaubst du an seine Selbstheilungskräfte und bedankst dich hin und wieder bei ihm für all diese Wunder?

Ein weiterer Segen sind unsere Liebsten um uns, denn genau Sie erinnern uns daran, wenn wir zweifeln und sagen uns, dass wir alles schaffen können, wenn wir nur vertrauen, weil sie an uns glauben und uns lieben. Danke an euch wundervolle Engel.

Drittens, alles was ich weitergebe, muss ich vorher selber erleben und spüren. Das es diesmal eine so heftige und kurzfristige Erfahrung wurde, Halleluja. Das nächste Mal überlege ich mir ein anderes Workshopthema als ‚Selbstheilung‘.  😀  Denn offensichtlich durfte ich wahre Selbstheilung kurz vorher noch einmal üben. 

Viertens, werden laut meinen Botschaften, die ich von der geistigen Welt empfange, jetzt gehäuft solch kurze Reinigungen und Energiebooster spürbar erlebt, um die Menschen in sehr kurzer Zeit mit wichtigen Energien zu versorgen. Es ist ein bisschen so wie mit einem Computer, wenn die Festplatte eine alte Version hat, wird sie überspielt und einiges ‚Altes’ ‚rausgehauen‘ um neuen Programmen platz zu machen. Atmen Leute, Atmen und lächeln! Wir sitzen alle im gleichen Boot!

Fünftens, durfte ich mir einen Fehler eingestehen. Ich sagte im Workshop, ich mache keine Chakrenbehandlungen mehr in meiner Praxis, denn jeder könne sich seine Chakren selbst harmonisieren und bräuchte niemand anderen dazu. Was zwar grundsätzlichstimmt, jedoch zeigte sich bei einigen Teilnehmern ein sehr altes Thema, welches ihren eigenen Energiefluss unbewusst zu blockieren schien. Als ich nach dem Kurs in meiner Praxis am Boden sah’s und mich für alle die Unterstützung bei meinem geistigen Team bedankt habe, kam eine kleine Ermahnung diesbezüglich von meinem Geistführer, dass meine Gedanken nicht immer angebracht sind. Ups…habs verstanden und werd es ändern. (Auch dafür hab ich schon eine schöne Idee durchgegeben bekommen). 

Ich möchte dir mit diesem Beitrag Mut machen und auch zeigen, dass es uns allen so geht und es keinen Unterschied macht, wie lange man sich mit irgendeinem spirituellen Thema beschäftigt. Keiner ist weiter als der andere! Niemand ist erleuchteter als jemand anderes, wir alle haben nur immer mehr erleuchtende Momente. Unser Körper ist das Verbindungsglied zwischen feinstofflicher und stofflicher Ebene. Ohne ihn geht gar nix. Unsere Seele kann sich nur über unseren Körper auf dieser Ebene der Existenz erfahren und das tut von Zeit zu Zeit einfach weh. (sonst würden wir so vieles nicht bemerken ;-D)

Um in eine wirkliche Selbstermächtigung zu kommen, müssen wir manchmal durchgeschüttelt werden, um uns dies überhaupt selbst ermöglichen zu können. Hab also keine Angst wenn es kurz mal ruckelt und scheppert in deinem Leben oder deinem Körper.

Hab Vertrauen, dass alles was geschieht, immer irgendeinen Grund hat. Nichts passiert umsonst und ist sinnlos. Manchmal geht uns nur erst später das Licht auf und wir erkennen das warum. 

Was ich also lernen durfte: ‚Zurück lehnen, vertrauen und die Fahrt genießen‘. 

Kristin